Honig - IV


Bienennektar enthält ca. 180 Begleitstoffe !

Als wichtigste werden die so genannten Inhibine aufgeführt und Hemmstoffe wie das Flavonoid Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, das Entzündungen hemmt.


Weitere Flavonoide werden auch als Mittel gegen Krebs erprobt.

Ein anderer wichtiger Inhaltsstoff ist Acetylcholin (Stickstoffverbindung), der sich sehr positiv auf die Herztätigkeit auswirkt, indem er die Herzschlagzahl vermindert, verengte Herzkranzgefäße erweitert und eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung aufweist.

 

Wussten Sie, dass Bienen für 1000 Gramm Honig eine Strecke zurücklegen, die einem mehrfachen des Erdumfangs entspricht? Aber auch nach der „Lieferung“ in den Bienenstock ist der gesammelte Nektar noch lange kein Honig. Bis das flüssige Gold einsatzbereit ist, durchwandert es noch viele Bienenmägen.

 

Die Sammelbiene saugt den Nektar der Blüten auf und spaltet ihn in ihrem Honigmagen mit körpereigenen Enzymen in Frucht- und Traubenzucker. Im Stock angekommen, würgt sie den Nektar heraus und gibt ihn an andere Bienen ab. Andere Arbeiterinnen saugen den süßen Saft mehrmals in den Honigmagen ein, fügen ihm etwas Speichel bei und würgen ihn wieder heraus, bis der unreife Honig dickflüssiger wird.

In der Wabe wird er schließlich durch besondere Entfeuchtungs- und Belüftungstechniken weiter eingedickt, bis er mit einem Wassergehalt von ungefähr 20% die richtige Reife aufweist.

 

Um Wald- und Tannenhonig herzustellen, "melken" die Bienen Blattläuse. Diese ernähren sich vom Saft der Bäume und scheiden dabei eine zuckrige Flüssigkeit aus: Honigtau. Diesen nehmen die Bienen auf und verarbeiten ihn dann zu Tannen-
honig. Des Weiteren enthält Honig diverse Säuren, Acetylcholin für die Reizleitung im Nervensystem, Enzyme, Eiweisse, freie Aminosäuren, organische Säuren, über 300 Aromastoffe, Farbstoffe, Mineralien und Vitamine.


Honig verfügt über eine antioxidative Wirkung, die dem Altern entgegenwirkt und gilt auch als «Nervenbalsam». Die Antioxidanzien dieses wunderbaren Bienenprodukts können Krankheitsrisiken mindern.

 

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