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Chip-Detektoren nutzen wireless technology (kabellose Technik) um die Daten von Transpondern lesen zu können. Vom elektromagnetischen Spektrum ausgehend, befinden sich die dabei benützten Frequenzen im Bereich von Radiosignalen. Zurzeit existieren zwei Typen von Transpondern: aktive und passive.
Passive Tags, die für Tiere eingesetzt werden, haben keine integrierte Strom-
versorgung. Sie wandeln die Energie der Radiofrequenz, die von einem Lesegerät emittiert wird in Signale um, die innerhalb einem Meter ablesbar sind. Diese passiven Tags haben ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung und ihr Inhalt kann nicht modifiziert werden. Aktive Tags besitzen eine interne Batterie, sind zuverlässiger, haben eine größere Datenmenge zur Verfügung, sind über größere Distanzen
abrufbar und können in verschiedenen Frequenzen programmiert werden. Diese Transponder werden primär bei Menschen eingesetzt. Tier-Transponder können nur chirurgisch entfernt werden.
Der patentierte BioBond besitzt eine äußere Anti-Migrationsschicht aus porösem Polypropylen-Polymer, die das Wandern im Körper verhindert soll. Diese Technologie fördert das Wachstum von Fibrozyten (unbewegliche Zellen des Bindegewebes) und Kollagen-Fasern um den Tag herum. Die zweite Komponente des Transponders ist eine Spule, die aus einem Kupferdraht besteht, der um einen Ferritstab gewickelt ist. Er funktioniert wie eine Mini-Radioantenne, welche die Signale des Scanners aufnimmt und die verschlüsselte ID-Nummer des Chips zurücksendet.
Die dritte Komponente besteht aus einem Kondensator, der für die Feineinstellung benützt wird und Energie speichert. Während der Herstellung wird die äußere Glasschicht hermetisch verriegelt, sodass keine Feuchtigkeit oder Körperflüssigkeit ins Innere des Transponders gelangen kann. Bei Hunden wird der Chip zwischen den Schulter-
blättern eingepflanzt, bei Vögeln unter dem Flügel.
Jeder Transponder wird individuell mit einem Code programmiert. Wenn der Scanner über den implantierten Chip geführt wird, sendet er ein schwaches Radiosignal aus, welches die Glashülle durchdringt und auf die Antenne trifft. Dieses Signal baut ein schwaches elektrisches Feld auf, welches im Kondensator gespeichert wird. Der Kondensator schickt den Strom zum Mikro-Chip, welcher dann darauf den Code zur Antenne schickt und vom Scanner abgelesen werden kann.
Diese Information wird dann z.B. via Internet an die zuständige Behörde übermittelt, um die Kontaktdaten des Halters zu ermitteln.
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