TAC-Tag
Mikrochip für Tiere
Seit 1. Oktober 2004 ist im europäischen Reiseverkehr eine von vielen EG-Verordnungen in Kraft, wonach ein Heimtierausweis für Hunden und Katzen mitgeführt werden muss: eine eindeutige Kennzeichnung des Tieres wird dabei verlangt. Bis 2011 darf das übergangsweise noch die Tätowierung sein, ab dann ist jedoch ein Transponder zwingend vorgeschrieben.
Mikrochip für Tiere
In der Schweiz ist seit dem 1. Januar 2007 ist die Kennzeichnung aller Hunde durch einen Mikrochip obligatorisch. Der Chip wird durch den Tierarzt am Nacken unter der Haut platziert. Anschließend werden die Kontakt-daten der Besitzerperson und die Angaben zum Tier gespeichert. Lesegeräte stehen in den meisten Polizei-stationen, Tierarztpraxen, Tierheimen und Tierschutzvereinen zur Verfügung.
Der Transponder befindet sich in einem cirka 12 mm langen und 2 mm dünnen Glaszylinder, der mit einer feinen Lage aus „hautfreundlichem“ polymerem Polypropylen beschichtet ist. Das Innenleben des Transponders besteht unter anderem aus einer elektromagnetischen Kupferspulen-Antenne mit einem Ferrit-Stab und einem Kondensator.
Bei Menschen wird der Chip üblicherweise oberhalb des Trizeps unter die Haut des rechten Armes eingepflanzt. Ebenfalls gebräuchlich ist die Einpflanzung in die Hautfalte zwischen Daumen und Zeige-
finger beider Hände. Obschon sich im ID-Chip keine Batterie befindet, enthält er einen Kondensator, der in der Lage ist, elektrische Ladung und Energie zu speichern. Somit kann er als „schlafende Batterie“ bezeichnet werden !
Er speichert die vom Scanner verursachte Strahlung für eine geraume Zeit und verursacht somit nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen, die nachwievor heftig umstritten sind.
Vor gut 30 Jahren wurden in den USA die ersten Elektro-Tags an den Ohren von Kälbern und Kühen befestigt, um es den Farmern zu erleichtern, die Gewohnheiten in Bezug auf Reproduktion und Ernährung zu überprüfen. Bereits in den 90er Jahren wurden Millionen von Chips verpflanzt (Nutztiere, Fische, Haustiere und sogar Rennpferde). Und, ... glücklich ?
Heute werden solche Transponder in Windschutzscheiben von Autos integriert, um die Abwicklung bei Maut-Systemen zu vereinfachen.
Seit wenigen Jahren findet man Transponder in teuren Autoreifen, Reisepässen und in verschiedenen Luxusartikeln.
Die Lebenserwartung eines Chips beträgt ca. 10-15 Jahre.
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