Physik der Farben

Im 17. Jahrhundert hat Sir Isaac Newton die enge Verbindung zwischen Licht und Farbe entdeckt und erkannt, dass man Sonnenlicht in farbige Bänder zerlegen kann. Er hat dieses Phänomen der Dispersion in dem 1704 erschienen Buch „Optik“ genauestens beschrieben. Die Wellenlängen eines durch ein Glasprisma fallenden weissen Lichtstrahls werden an den Medienübergängen (Luft zu Glas und Glas zu Luft) verschieden stark gebeugt: kürzere Wellenlängen suchen sich durch dichteres Material einen kürzeren Weg (Huygenssches Prinzip).

Die Farbverteilung wird als “Spektrum des Lichtes“ bezeichnet, die Lichtbrechung als “Dispersion”. Das Licht der verschiedenen Wellenlängen (Spektral-
farben), kann beim gesunden, durchschnittlichem Auge in einem Bereich von 770 nm (Übergang von Infrarot zu Rot) bis 385 nm (Übergang von Violett zu Ultraviolett) wahrgenommen werden.

Doch Licht ist nur ein kleiner Ausschnitt des gesamten Spektrums elektromagnetischer Wellen. In dieser Skizze sind bei logarithmisch aufgetragener Wellen-
länge die bedeutendsten physikalisch technischen elektromagnetischen Wellen eingezeichnet.
Gerne gehen wir in der Rubrik "Wellenformen" ein bisschen tiefer in die Materie des elektromagnetischen Spektrums ein, da dieses für unser Wohlbefinden eine äusserst wichtigste Grundlage bietet.
